Wir haben heute unsere neuen Klasseneinteilungen bekannt gegeben bekommen, die wir ab dem nächsten ja zu berfolgen haben. Wir fanden uns auch direkt in den neuen Konstillationen ein und kaum in der Klasse angekommen erkannte ich, dass außer mir Niemand aus meiner alten Klasse im Raum war. Ich war etwas verwundert und wusste nicht so recht, wie ich denn nun damit umgehen sollte, schließlich kannte ich Niemanden in dem neuen Klassenraum.

Ich sah mich nochmals um und sah auf der einen Wandseite des Raumes einen Kerl, der mir nett erschien und sich gerade mit einem doch recht ansehnlichem jungen Mädel unterhielt stehen. Ich überwand meinen Schatten und ging auf sie zu, sagte, Hallo und dass ich Lucas heiße und fragte, wie es ihnen ginge und wie sie heißen.

Er antwortete mir direkt und sagte, dass es ihm gut ginge und dass er Jerome heißt. Mit einem schweifenden Blick auf sie machte er mir deutlich, dass er an ihr interessiert sei. Ich verstand es und erwiederte ihm, dass ich nichts mit ihr anzufangen wusste, was ihn gleich sympatischer stimmte. Sie hingegen blieb recht verschwiegen, musterte mich und sagte mir Hallo. Daraufhin folgte die Frage, wie ich sie nennen würde und was ich meine, wie es ihr geht.

Ich sah sie musternd an, um vor allem auf ihre Antwort einzugehen und sagte, dass ich mir vorstellen könnte, das sie Christina oder Chrissy heißt, denn der Buchstabe C würde so oder so ganz gut zu ihr passen. Ich probierte mich damit nicht auf ihre Brüste zu beziehen, obwohl ich genau diese damit beurteilt habe und Jerome meinen Wink mit dem Zaunpfahl direkt verstand mich ansah und ein wenig schmunseln musste, was er sich beim Blick zu ihr zurück doch stark verkneifen musste.

Sie schaute mich und fragte mich, ob ich Hellseher sei oder ob ich übernatürliche Kräfte besäße, denn sie hieß tatsächlich Christina. Ich dachte mir Glück muss der Mensch haben und sagte zu ihr, dass ich bei solchen Sachen sehr feinfülig bin und fast bei jeder Person den Namen erraten kann. Sie schaute mich fragend an und bewunderte mein nicht vorhandenes Können. Ich ließ sie in dem Glauben, Jerome wusste genau, dass ich nur geraten hatte und auf meine Namensantwort folgte, dass ihre Stimmung gerade wieder gestiegen sei und sie vor vertieft war in das Gespräch mit Jerome, den sie geratener Weise mindestens seit einem Jahr kenne und den sie fast schon vergöttere.

Sie sah mich wieder fragend an und sagte, dass alles stimme bis auf eine Kleinigkeit, dass sie nicht wirklich in Jerome verliebt sei. Ich dachte mir, dass das das einzige war, worin ich mir wirklich sicher war und wusste, dass sie es einfach nicht öffentlich preis geben wollte und wahrscheinlich darauf wartete, dass er den ersten Schritt mache. Ich sagte dazu nichts mehr und fragte die Beiden, ob sie mit mir an einem Tisch sitzen wollen.

Beide stimmten dem eindeutig zu und wir setzten uns an einen der beiden freien Tische. Der erste unserer neuen Lehrer betrat den Raum ging zur Tafel und stellte sich mit: “Schönen guten Tag, Ich bin Herr Baumgartner” vor.

Ein wenig verdutzt von seinem Tonfall hörten ihm alle aufmerksam zu, worauf einiges Organisatorisches und vor allem viel uninteressanter Misst auf uns zu kam, um es einmal sehr übertrieben auszudrücken. Wir hörten wieder weg und redeten ein wenig und entschlossen für uns, dass wir uns am Abend bei Jerome treffen wollten, um ein wenig Party zu machen und uns besser kennen zu lernen.

Ich freute mich schon darauf, vor allem weil ich mir einige interessante Fragen ausgedacht hatte. Der Unterricht verging schleichend langsam und keiner aus der Klasse hörte mehr zu als es zum Schulschluss endlich klingelte.

Wie eine wilde Meute verließ unsere Klassengemeinschaft den Raum und ging langsam zum Schuleingang heraus. Jeroma steckte mir noch schnell seine und Christinas Handynummern zu und unsere Wege trennten sich auf der Kreuzung vor der Schule.

Der Nachmittag verging schnell und meine Eltern erklärten sich bereit mich zu Jerome zu fahren und auch wieder abzuholen. Als ich ankam, war Christina bereits da und öffnete mir die Tür. Ich erfuhr, dass Christina fast jeden Abend bei Jerome sei, seitdem sie sich kannten und die Familie von Jerome sie fast schon als Kind aufgenommen habe.

Ich fragte mich, was zwischen den Beiden stand und wir unterhielten uns in Jeromes recht geräumigen Zimmer, dass eine große Sitzecke beinhaltete und mindestens 30 Quadratmeter des Hauses einnahm.

Nachdem wir uns viel darüber unterhalten hatten, was wir später mal machen wollten und worin unsere Hobbys liegen, wussten wir schon recht viel von einander und ich fragte in die Runde, wie sie sich das perfekte Sexleben vorstellen würden.

Ich hatte eine ziemlich genaue Idee davon, dass ich sehr oft und vor allem sehr intensiven Sex haben will und bekam beim Erzählen eine Latte, die ich auf Grund der Form des Sofas gut verstecken konnte. Jerome erzählte seine kuscheligen Ideen und dann kam Christina, die mir so sehr einheizte, dass ich fast aufgesprungen wär und mit ihr Sex haben wollte.

Sie sagte, dass sie sich gut vorstellen kann, dass sie darauf steht beim Sex geknebelt zu sein und einfach die Beherrschung über sich selber in allen erdenklichen Stellungen zu verlieren. Sie schilderte das ganze noch etwas aus und ging danach aufs Klo. Ich sprach Jerome an und fragte ihn, wieso er sie nicht frage, ob sie mit ihm gehen wolle. Er schaute mich an und sagte, dass es seine beste Freundin sei und er sie als solche nicht verlieren wolle.

Ich konnte ihn gut verstehen, sagte ihm aber auch gleich, dass er eine bessere als sie nur schwer finden wird, denn sie ist schön, meiner Meinung nach sehr intelligent und weiß genau was sie will und dazu gehöre vor allem auch er, wenn er es auch nicht bemerkt. Sie ist einfach eine Lady, die erobert werden will sagte ich ihm und meinte, dass er das sicher hinbekommen würde. Außerdem sagte ich, dass die einfache Frage danach in seinem Fall schon dazu führen würde, dass die Beiden mit sehr großer Sicherheit zusammen kommen würden.

Als Christina wieder kam, sagte ich, dass ich nach Hause müsse, da ich es meinen Eltern versprochen habe und ging aus dem Haus, um die Beiden alleine zu lassen.

Am nächstem Tag bedankte sich Jerome bei mir, für meinen Rat, da die Beiden nun zusammen seien.

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