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Nachdem ich Jerome und Christina nun etwas näher kennen gelernt habe und wir uns auch über unsere unterschiedlichen Interessen im Bezug auf unsere Sexualität auseinander gesetzt haben, wurde mir schnell klar, dass mir viel an dem neu entstandenen Pärchen liegt.

Nicht nur, weil die Beiden meine ersten neuen Freunde in dieser Klasse sind, sondern vor allem, da ich mich bei ihnen ein wenig geborgen fühle und gleichzeitig auf Kompromisse stoße, die mich von meiner Fantasie in die Realität zurückholen.

Also genau das was ich des Öfteren gebrauchen kann, denn das Spannen ist ja so gesehen auch nichts anderes, als eine Form der Fantasiererei, bei der es vor allem darum geht, etwas gesehenes im Kopf weiter zu spinne und zu einer für einen selbst interessanten Geschichte zu formen, die einen so sehr anturnt, dass man durch sie befriedigt wird.

Irgendwie komisch seine Befriedigung in der Fantasie zu finden, aber ich denke, dass es nicht nur mir so geht, sondern vielen Anderen auch. So bestimmt auch einem Teil von euch, sonst würdet ihr euch ja nicht so sehr an meinen Einträgen erfreuen.

Wie dem auch sei, fanden Jerome und Christina, dass meine Sexualität nicht nur in meinem Kopf statt finden sollte, sondern mehr und mehr in die Realität über gehen soll und ich mir eine Freundin, mit der ich glücklich werde suchen solle und so kam es, dass die Beiden am Abend unseres alljährlichen Stadtfestes, um es genauer zu sagen, am Freitag Abend, auf den Schulberg mit mir gingen.

Und ich mich ein wenig wie das fünfte Rad am Wagen fühlte, obwohl mich die Beiden schon sehr in ihre Beziehung integrierten und nicht mit Absicht außen vor ließen. Allerdings denke ich auch einmal, dass sie genau das erreichen wollten, sodass ich mich auf mache und eine eigene Freundin suche, mit der ich genauso viel Zeit verbringen kann, wie die Beiden und wir eventuell Pärchendates machen könnten. Also zu viert ausgehen und feiern, denn in der Gruppe machen diese Tätigkeiten bekanntlicher Weise mehr Spaß als zu zweit.

Nach langem Hin und Her in meinem Kopf entschied ich mich dann wirklich für ihre Idee und machte mich auf eine Freundin mit den Beiden zusammen zu suchen, als Christinas beste Freundin Carla auftauchte und mich, als auch Jerome, wie er in ihrem Armen lag, musterte.

Christina erklärte die Situation, dass sie mich als neuen Freund in ihrer Bekanntschaft hat und Jerome und sie nun zusammen sein. Carla freute sich für Christina und schaute etwas beschämt herein, da sie auch Single ist und keinen wirklichen Freund findet, sondern immer nur verarscht wird. Sie setzte sich neben mich und wir fingen an ein wenig von einander und vor allem mit einander zu reden, woraus sich einige gleiche Interessen ergaben und wir zu längeren Diskussionen mit steigendem Alkoholpegel kamen.

Sie schien mir wirklich nett und fragte mich ganz unverblümt, ob ich denn schon einmal Sex hatte, was ich verneinte, um bei der Wahrheit zu bleiben. Sie sah mich an und sagte, dass sie erst einmal Sex hatte und es ihr mit ihm keinen Spaß gemacht hat. Sie denkt, dass es daran lag, dass sie ihn nicht wirklich geliebt hatte, sondern sich einfach nach langem Suchen von einem Typen entjungfern lassen wollte.

Ich stutzte zwar ein wenig, aber konnte ihre Lage verstehen, da ich in ihrer Situation mit all ihren vergebenen Freundinnen, die vom tollen Sex berichten, sicher genauso gehandelt hätte.

Nach und nach kam heraus, dass auch sie ein wenig darauf stand zu Spannen und wir darüber ins Gespräch kamen und sie die Geschichten, die ich dazu erzählen konnte, recht interessant fand und meinte, dass sie es sich vorstellen könne, mit mir zusammen zu sein. Nach einigem Hin und Her war es dann soweit und wir küssten uns. Dass Jerome und Christina schon vor zwei Stunden verschwunden waren, ist uns nicht aufgefallen und so küssten wir weiter und weiter und schließlich stand fest, dass wir nun zusammen waren.

Der Abend oder besser gesagt, der Morgen klang langsam aus und wir wollten nach Hause. Ich fragte sie, ob ich sie nach Hause begleiten solle und sie antwortete mir mit Ja gerne und fragte gleichzeitig, wo ich denn wohne.

Ich erzählte ihr und kaum hatte ich ausgesprochen fragte sie mich, ob ich den langen Weg von knapp einem Kilometer wirklich auf mich nehmen wollte, oder ob ich nicht doch lieber bei ihr übernachten wollte.

Meine Entscheidung stand sehr schnell fest, dass ich bei ihr übernachtete. Ich schrieb meinen Eltern noch schnell eine Sms auf unser Festnetztelefon, dass SMS empfangen kann und über Nacht dies ohne Geräusche tat, damit ich meinen Eltern bescheid geben könne, wenn ich wo anders schlafe und sie sich keine Sorgen machen. Ich freute mich einmal mehr über die moderne Technik, da ich so nicht extra nach Hause laufen, einen Zettel schreiben und diesen gut sichtbar hinlegen musste und direkt mit zu Carla gehen konnte.

Bei ihr angekommen wunderte ich mich ein wenig, dass sie sich ein so großes Loft leisten konnte und fragte sie, wie sie dies finanziere, worauf ich als Antwort bekam, dass ihren Eltern eine Firma ganz in der Nähe gehöre und sie sie auf ihrem Werdegang unterstützen, wo sie nur können.

Mir war es recht egal, dass ihre Eltern anscheinend Geld ohne Ende haben und ich inspizierte direkt die Couch, als ich in ihrem Wohnzimmer war, da ich dachte, dass ich auf dieser sicher schlafen würde. Als sie mich dabei sah, fing sie an zu lachen und fragte mich, was ich da mache. Ich erzählte ihr meine Gedanken und kaum hatte ich ausgesprochen forderte sie mich auf meine Sachen mit in ihr Schlafzimmer zu nehmen, wo ich bei ihr im Bett schlafen sollte, da wir ja nun zusammen sind und auch als Pärchen gemeinsam in einem Bett schlafen sollten und nicht der eine Part auf der Couch und die Frau im Bett^^.

Das ich für Sex noch nicht bereit sei, sagte ich ihr aber gleich vorneweg und sie erwiderte, dass das für sie auch Zeit hat und sie nichts überstürzen will, aber Duschen wird sie ja sicherlich nackt dürfen.

Sie fügte an, dass sie kein Problem mit Zuschauern hat und sagte, dass sie mich mit Sicherheit auch auf eine andere Art und Weise befriedigen kann und begann sich auszuziehen.

Im nächsten Text in zehn Tagen wird die Geschichte weiter gehen und ihr werdet es etwas zeitversetzt miterleben.

Lieben Gruß Lucas

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